TdW: Visionär mit Wikinger-Blut – Live-Podcast mit Anders Indset

Shownotes

Anders Indset war Profihandballer und hat in seinem Buch „Wikinger-Kodex“ erklärt, wieso Norwegen nicht nur im Sport so erfolgreich ist. Er ist Wirtschaftsphilosoph, Unternehmer und Investor, und er ist als Redner zu Wirtschaftsthemen international unterwegs. Bei einer Spezialausgabe des Podcasts „HAZ gehört – Thema der Woche“ war Indset zu Gast auf der Bühne des „Hi-Zukunftsfestivals“. Im Gespräch mit HAZ-Chefreporter Jan Fuhrhop und Wirtschaftsressortleiter Tarek Abu Ajamieh analysiert Indset den Ist-Zustand, skizziert seine Zukunftsvision und legt dabei einen visionären Ritt von den Wikingern bis zur KI hin.

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Gastgeber: Jan Fuhrhop, Tarek Abu Ajamieh Gast: Anders Indset Produktion/Schnitt: Joscha Röhrkasse

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00:00:00: Er war Profi-Handballer und hat in seinem Buch Wikinger Codex erklärt, wieso Norwegen nicht nur im Sport zu erfolgreich ist.

00:00:08: Erst Wirtschaftsphilosoph, Unternehmer, Investor beschreibt in einem anderen erfolgreichen Buch die Quantenwirtschaft Und er ist als Redner zur Wirtschaftsheben international unterwegs gerade erst in San Francisco.

00:00:19: Die Rede ist von Anders Inset.

00:00:21: Heute ist er bei uns sogar auf der Bühne des HI Zukunftsfestival um einen Blick auf das heute und das morgen zu werfen.

00:00:27: welche Zukunft erwartet uns Und wie können wir sie durch unsere Haltung und unser Denken beeinflussen?

00:00:33: Ist künstliche Intelligenz der Untergang der Menschheit oder der Entrettung?

00:00:38: Oder einfach irgendwas dazwischen.

00:00:41: Was ist eigentlich typisch Deutsch, inwiefern hängt die Wirtschaft davon ab?

00:00:46: Mein Name ist Jan Vorub.

00:00:48: Mein Name is Tarek Abouajami.

00:00:50: Das ist hats gehört Thema der Woche.

00:00:55: Hats gehört Anders.

00:01:00: Noch kurz zur Erklärung.

00:01:01: Wir haben vorher abvereinbart, dass wir uns dutzen weil anders.

00:01:06: seit er in Deutschland ist gerade gesagt hat er noch nie verstanden warum man wen in Deutschland eigentlich sieht und wann.

00:01:12: man.

00:01:12: du sagt Anders kommt aus Norwegen.

00:01:14: deswegen bleiben wir jetzt auch mal beim Du.

00:01:17: Du hast über mehrere Jahre hochklassisch Handball gespielt.

00:01:21: war es unter einem norwegischen jugend nationalspieler in Deutschland länger in der zweiten Bundesliga gespielt?

00:01:27: Hattest du irgendwann während deiner Sportkarriere schon genaue Zukunftspläne für dich persönlich, für deine berufliche Karriere.

00:01:35: Gab es diesen einen Moment wo der Umkleide saß nach dem Spiel und gedacht hat ich glaube ich wäre Wirtschaftsphilosoph?

00:01:41: Nein nicht einmal als ich in Hildesheim auswirkt gegen Hildeseim damals in der zweite Liga gespielt habe gewonnen

00:01:49: oder verloren

00:01:51: müsste ich tatsächlich nachschlagen.

00:01:53: nein wir haben glaube ich verloren.

00:01:57: nein das war bei mir Immer in meinem Leben so, dass ich sehr interessiert und neugierig war.

00:02:03: In sehr viele Sachen.

00:02:05: Und wenn man da sehr umtriebig ist, geht es eher darum zu sagen was ist man nicht oder was gefällt ein Nicht?

00:02:13: Das war eigentlich auch in meiner ganze Karriere und mein Leben eine Entscheidung gegen etwas.

00:02:22: Es gibt diese Analogie zu Michelangelo wie diese Statue von David, Sartor von David hat einem Felsen geschnitzt.

00:02:33: Und ich sehe das Lebens ein Stück weit so.

00:02:37: Am Ende für Michelangelo eine Perfektion in einer Statue.

00:02:41: Für uns alles aus anderen Perfekzionen also mit vielen Herausforderungen und viel Dynamismus.

00:02:49: aber am Ende ist es ein bisschen symbolisch wie Michelangela diese Kunstwerk auch schuf.

00:02:55: er wurde halt gefragt was sie so Dein Masterplan, wie hast du diese Davide schaffen?

00:03:03: Was war so deine Pläne und seine klare Entscheidungen.

00:03:06: Und seine Antwort war im Endeffekt so wie... Das war super einfach!

00:03:11: Ich habe nur alles weggeschnitzt was nicht David war.

00:03:15: Und ich glaube das gilt auch für uns ihr Leben heute dass wir in einer Zeit leben wo wir Herausforderungen haben aber wie durchaus noch in der Lage sind zu zukünften und auch Dinge zu beeinflussen, zumindest in unseren Alltag.

00:03:29: Und diese ganze Information alles was auf uns prallt das ist natürlich sehr überwältigend aber am Ende des Tages sind wir diejenigen die auch uns für Dinge entscheiden können um auch Dinge anpacken können und etwas tun.

00:03:43: Für mich war es nie ein Plan.

00:03:44: Es war im Endeffekt vieles was ich nicht wollte und daraus wurde halt der Wirtschaftsphilosoph.

00:03:51: Jetzt stelle ich mir gerade vor wie im Publikum schon einige überlegen, was schnitt sich denn in meinem Leben mal weg?

00:03:55: Was ist eigentlich überflüssig.

00:03:57: Wir kommen auf diese Themen glaube ich im Laufe des Gesprächs nochmal zurück.

00:04:01: Ich wollte ganz profan einsteigen weil es gerade aktuell ist gab heute eine Meldung Eine Umfrage was die Deutschen am meisten bewegt und das war eigentlich in den letzten Jahren immer die Migration.

00:04:10: aber jetzt ist es wieder die Wirtschaftslage Am stärksten sozusagen die Menschen beeinflusst.

00:04:16: Und das ist ja ein großes Thema in der Politik sowieso, in Deutschland auch.

00:04:19: und die Frage, die man sich stellt... Wir haben ja Herrn Merz zum Kanzler gewählt nicht wir aber letztlich.

00:04:23: er wurde zum Kenzler gewählt und hat versprochen die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

00:04:28: Das hat jetzt bisher so mittelgut geklappt sage ich mal ganz vorsichtig Was müsste die Bundesregierung in ihrer Meinung nach tun um da endlich wieder ein bisschen Trapp reinzubringen?

00:04:36: Oder sollte sie gar nicht so viel tun und die Wirtschaft mehr machen lassen?

00:04:40: Ja das ist auf jeden Fall glaube ich Ein wichtiger historischer Wahrheit, dass die Politik die Rahmenbedingungen ermöglichen können.

00:04:52: Aber der Druck muss aus der Wirtschaft kommen und wenn das da Themen sind wie gut sie sind dann zieht die Politik und Regelung Gesetze nach.

00:04:59: Ich glaube es ist ein sehr wichtiges Erkenntnis und wenn wir vorne bei diesem Thema Migration beginnen Wir haben eine Kindergebotsrate in Deutschland und in den westlichen europäischen Ländern von etwa eins, vier.

00:05:14: Wir brauchen zwei, eins um auf dem gleichen Niveau zu bleiben, sonst sind es wieder mathematisch wenn wir nicht viel länger leben nach drei Generationen weg.

00:05:22: das betrifft uns in Skandinavien als Wikinge und Norwege natürlich auch Und das ist eine Erkenntnis.

00:05:28: und die Frage ist wie kompensierst du das?

00:05:31: Wenn wir länger leben und keine jungen Leute mehr nachkommen Das ist natürlich dann, kann man sagen, Migration ist ein Thema.

00:05:38: Das andere ist natürlich Automatisierung, Technologie, Robot

00:05:41: usw.,

00:05:42: aber irgendwie haben wir Systeme die darauf ausgelegt sind das was nachrückt, was in Rentenversicherung, Krankenkasse alles einzahlt.

00:05:51: Das ist eine strukturelle Herausforderung für Europa dass wir schrumpfen als Bevölkerung.

00:05:57: Und das ist natürlich auch ein wirtschaftliches Thema, weil wenn da Talente und junge Leute nicht vorhanden sind dann werden wir perspektivisch andere Probleme haben für die wirtschaftliche Themen lebten wie über den letzten ich würde sagen Jahrzehnte in Deutschland von eine ideologische Vorstellung von einer grüne heile Welt.

00:06:18: und es ist ja so dass Und das ist ja wirklich eine absurde Erkenntnis, dass ein Präsident aus dem größten Wirtschaftsmacht der Welt heute uns dazu zwingt anfangen richtig um die Themen auch zu kümmern was zukünftige Wirtschaftsthemen sind.

00:06:38: Und der Konsequenz dessen wird es sein dass nur wenn Öl und Gas teuer werden wir so viel investieren.

00:06:44: deswegen fand ich das Thema mit Elektro- und nachhaltigen Energieformen hierzu gut.

00:06:50: Am Ende geht es nicht um Nachhaltigkeit.

00:06:56: Es geht um Effizienz und die Sonne zu speichern ist deutlich effizienter als die aus Neuwegen oder wo sonst noch, woher sie transportieren.

00:07:05: Und diese Energieform wird gewinnen.

00:07:07: aber wir haben das aus Berlin getrieben also Grün bezeichnet.

00:07:12: Aber Ende des Tages Zu dieser Klimaumstellung auf sogenannte erneuerbare Energien, wahrscheinlich ein Donald Trump mehr tun als Greta Thunberg und Files for Future.

00:07:24: Weil es geht um Umsetzungskompetenz und die Handlung.

00:07:28: Und das ist das was die Botschaft, was ich glaube den Menschen auch heute vermissen dass man in Berlin sagt Wirtschafts- und Kapitalismus Das ist nichts per sehr schlechtes.

00:07:39: Wollen wir eine ökosoziale Marktwirtschaft?

00:07:43: wird das sozial, wenn es was zu verteilen gibt.

00:07:47: Das heißt, wenn die Wirtschaft nicht funktioniert haben wir ganz andere Herausforderungen und die wird ökologisch, wenn Ökonomie und Ökologie zusammenkommen Und da ist natürlich wenn die Menschen das hören dass es durchaus möglich wäre, dass es uns besser gehen könnte dann habe ich natürlich eine Zukunft, für die es sich lohnt zu kämpfen und anzupacken.

00:08:09: Und ich sage das obwohl ich sehr gerne in diesem Land und gucke auf diese Fachwerkhäusern, diese wunderschöne Marktplatz.

00:08:16: Es gibt auf der ganzen Welt kein Land heute, der soweit unter sein eigenes Leistungsvermögen unterwegs ist wie Deutschland.

00:08:25: Das ist unsere Chance.

00:08:28: Welche Verantwortung hat denn jeder Einzelne davon?

00:08:31: Du kommst aus Norwegen bis auf der ganzen Welt unterwegs, lebst in Deutschland.

00:08:36: Wenn du nicht unterwegs bist ist es typisch Deutsch dann nach dem Start zu rufen und die Verantwortung damit auch abzuschieben und ein bisschen das Blame Game zu betreiben und dann auf die Regierung zu zeigen egal welche dran ist und sagen ihr müsst jetzt viel mehr tun.

00:08:50: oder welches Potenzial hat denn jeder Einzelne und die Gesellschaft an sich daran was zu ändern?

00:08:56: Ich glaube, das wird zu einfach zu sagen.

00:08:58: Jeder muss jetzt Ralf anpacken und Ermele hochkrempeln und es kommt bei diese Finger zeigt wir müssten härter arbeiten.

00:09:04: Das ist nicht meine Philosophie wie man Menschen zum Leistung bringen.

00:09:09: Wir brauchen Vorbilder und Führungskräfte die Visionen aufmalen von denen die Menschen Lust haben etwas zu tun.

00:09:18: Wir schweben zwischen einer destruktiven dystopischer Aussicht alles wird schlecht Und wir haben eine naive Silicon Valley-Träume, alles wird gut.

00:09:29: Dazwischen steckt was sich Possibilismus nennen.

00:09:33: und Possibilismus ist das jemanden Aufzeich?

00:09:36: Was könnte denn möglich sein?

00:09:38: Wofür würde es sich denn lohnen aufzustehen?

00:09:41: Das ist ja auch im Sport so.

00:09:43: natürlich gibt es Tage wo Disziplin und Strukturen dass man auch mal die Basisdinger die müssen funktionieren.

00:09:52: Aber die große Umwälzung kommt, wenn Führungskräfte Menschen ein Bild malen von einer realistischen und erstrebenswert der Zukunft.

00:10:02: Von denen die Menschen im Land gemeinsam Lust haben anzupacken.

00:10:07: Als diese Marktplatz zerstört wurde war das kein Aufforderungen ihr müsst machen.

00:10:14: Das war eine Bürgerinitiative, wo jemanden vorangegangen und so hat es gemeinsam mal hier anpackt.

00:10:19: Lass uns was tun!

00:10:21: Und die anderen hatten Lust das auch zu verwirklichen.

00:10:25: Wir haben ein Wort dafür in Norwegen, was die Kultur einiges zusammenhält.

00:10:30: Es nennt sich DÜGNAT.

00:10:32: Der schreibt sich D-U-G-N-A-D.

00:10:34: Dugnat ist wie Ehrenamt ohne Ehre und ohne Amt.

00:10:44: Das heißt, da kommen einfach die Menschen zusammen und tun was.

00:10:47: Und verstehen dass wenn wir alle etwas tun und ein bisschen mehr machen dann geht es uns alles besser!

00:10:54: Wenn jemand den Anspruch hat an sich selbst richtig High Performers zu sein.

00:10:58: Dann kann er natürlich herausstechen.

00:11:00: aber dann spielt der auch besser wenn alle um uns herum auch besser spielen.

00:11:05: Und das ist hier Aufgabe von Führungskräften.

00:11:08: Wir haben keine Vorbilder als Lieder- und Führungskräfte Die verwalten die Vergangenheit.

00:11:16: Wir haben eine reaktive Gesellschaft, Studien zeigen das.

00:11:20: deswegen geht das nicht und dann geht es an irgendwie doch.

00:11:23: wir brauchen Leadership, Führungskräfte Vorbildfunktionen wo die Menschen Lust auf Zukunft haben.

00:11:32: Du hast eben gesprochen von Führungskräften die sozusagen eine Zukunft aufmalen müssen oder die uns eine eine Zukunft zeigen müssen.

00:11:39: Führunkräfte mit denen ich spreche jetzt aus der Industrie hier aus der Region Zeig malen vor allen Dingen solche Bilder, wenn sie aus China zurückkommen und sagen in China ist alles viel besser.

00:11:47: Alles geht viel schneller man kann alles viel schneller bauen es gibt nicht so viele Regulierung und die Mitarbeiter sind auch nie krank.

00:11:54: Ist

00:11:55: ein System wie das in China ein autokratisches am Ende vielleicht erfolgreicher wirtschaftlich als eine Demokratie?

00:12:00: weil die Demokratie da als Hemmschuh wirkt?

00:12:02: Weil man zu viel Rücksicht nehmen muss?

00:12:05: oder würdest du das anders betrachten?

00:12:08: Ja das Thema wird oft heiß diskutiert und es gibt in der Tatstudien die zeigen, dass man in China sehr glücklich ist eben aus dem strukturellen Gründen.

00:12:18: Und man versteht nicht warum man nicht sieben Tage die Woche arbeitet usw.

00:12:22: Das ist glaube ich auch die verkürzte Botschaft.

00:12:28: Es ist natürlich eine Herausforderung, nachdem ein Aufbau einer industriellen Revolution über hundertfünfzig zweihundert Jahre geht und einen aufstrebenden Wirtschaftsmacht in der kürzeste Zeit wieder auffohlen und teilweise überholen.

00:12:42: Es sind andere Implikationen auf den Menschen und der Gesellschaft.

00:12:47: Der eine ist ein Aufschwung, der andere ist halt ein Stück weit satt weil es uns ganz gut geht.

00:12:53: Aber ich glaube es ist wichtig, dass wir die Herausforderungen benennen.

00:12:57: Also hier in Hildesheim haben wir Kernindustrie und wir haben eine Herausforderung wirtschaftlich.

00:13:03: Die müssen benannt werden und zwar ehrlich!

00:13:05: Die Menschen können mit ehrlicher und faktischer Grundlagen umgehen.

00:13:11: Und dann gilt das halt zu sagen was können wir denn tun?

00:13:15: Also nehmen wir aktuell hier vor Ort Bosch, der ein großer Teil Elektro als Kernkompetenz behalten hat.

00:13:24: Jetzt haben wir in Deutschland die Elektromobilität nicht als Opportunität gesehen, sondern eine neue Kategorie.

00:13:33: Ein Wollswagen hatte neue Autos gebaut nachdem sie hundert Jahre lang ein Golf, Passat und globale Marken und haben gesagt, Elektroautos ist dann etwas Neues, IDQ whatever.

00:13:45: Da ruht man jetzt zurück.

00:13:47: Ein Fahrzeug ist ein Mobilitätskonzept Und ein Fahrzeug, das zwei Hunde Teile hat statt zweitausend ist durchaus weniger anfälliger für Probleme.

00:14:00: Ein Fahrzeug was günstiger ist als ein anderes Fahrzeug und mehr Technologie hat könnte unter Umständen zu führen dass die Menschen das wählen.

00:14:08: in Neuwegen sind achtundneunzig, fünf Prozent der neue Autos Elektrofahrzeuge nicht weil sie so nachhaltig sind sondern nur weil es sinnvoll ist und weil es günstige ist.

00:14:20: Und dort hat ein Tesla beispielsweise dann die Infrastruktur ausgebaut und somit einen Anreiz geschaffen für Verhaltensveränderungen, und den Menschen ziehen nach.

00:14:29: Und hier was ich damit sagen möchte ist wenn wir hier – und ich komme mal die Wissenschaftsprojekte, die Schulen und so angeschaut – da gibt es eine Grundlage in der Bildung oder in der Wissenschaft auf dem es gilt zu setzen?

00:14:42: Da brauchen wir Wiederführungskräfte, die diese zukünftige mögliche Veränderungen anticipieren kann Und das ist unter anderem in meiner Wahrnehmung, dass alles elektrifiziert wird.

00:14:54: Und somit wenn du hier Fachkräfte hast und Kompetenzen dann gilt es diese Basis zu nehmen und schauen wie können wir den nächsten Stein legen?

00:15:01: Und ein Ingentse, wir damals hier in neunundsiebzig einen Wiederaufbau zur leisten von dieser Fachkompetenz und diese Bereiche.

00:15:09: und da gibt es durchaus Möglichkeiten aber sie müssen ehrlich benannt werden und die müssen durch Menschen die Zukunft Antisipieren aufgemalt werden Und dann werden die Menschen mitziehen, davon bin ich überzeugt.

00:15:21: Weil du Bosch angesprochen hast und die Elektromobilität auf die ja hier bei Bosch auch stark gesetzt wird ist es ja so dass die E-Mobilität in Deutschland nicht so gezündet hat bisher wie in Norwegen klar und das Bosch jetzt fast die Hälfte seines Personals in den nächsten Jahren dort abbaut.

00:15:35: Das heißt die Wahrnehmung vieler Menschen dort ist natürlich... Jetzt haben wir auf die Elektro Mobilität gesetzt und die Konsequenz ist Wir verlieren unsere Arbeitsplätze.

00:15:45: Ja Und wenn wir jeden Tag Talkshows im Fernseher gucken, wo die Experten und Vordenker sitzen.

00:15:52: Und sagen Studien zeigen das ein Batterien nicht nachhaltig ist und nur zweihundert Kilometer fahren kann.

00:15:59: Dann sehen wir jetzt ein paar Jahre später dass sie neuen Batterien in Siebel Minuten laden können.

00:16:04: tausend Kilometer.

00:16:06: Mit dieser Technologie die heuchte vorhanden ist, können wir theoretisch unsere Batterie im Auto sieben Minuten ladern Und wir fahren dann nach Hause und docken das Haus an das Batterie vom Auto an, haben vierzehn Tage lang kostenlose Strom.

00:16:22: Das ist die Technologie, die wir heute haben.

00:16:25: Nicht politisch erlaubt in Deutschland bidirektionales Laden aber technologisch kein Problem.

00:16:33: Die Frage könnte man ja hier auf dem Marktplatz stellen wer von den Anwesenden glaubt dass die Technik und Wissenschaft sich weiterentwickeln.

00:16:46: Also werden wir Fortschritt haben in Technologie und Wissenschaft, und wir könnten fragen wer glaubt es wird rückwärts gehen?

00:16:55: Dass wir so eine Art Nokia einundfünfzigzehn mit Snake und keine Ahnung draufhaben da werden wahrscheinlich die meisten sagen Es geht weiter.

00:17:04: also gingen wir eher davon aus dass die Batterien noch besser werden.

00:17:07: das die Solaranlagen die Photovoltaik und nur ein Beispiel zu dem Thema Mit Speichermedien.

00:17:15: Natürlich sind die Batterien heute im Autos schlecht, die werden nie wieder so schlecht sein aber trotzdem in zehn Jahre werden sie ausgetauscht und es sind abgeschrieben, abbezahlt und können für Speicher zu Hause oder sonst noch wo verwendet werden.

00:17:29: Die haben immer noch achtzig Prozent ihre Kapazitäten.

00:17:32: Und ist das die Verantwortung?

00:17:34: Und die Aufgabe von jedem dem öffentlichen Fernsehen sitzt In Medien ist und auch in der Politik ist zu verstehen, was die Technologie heute leistet und was sie höchstwahrscheinlich morgen leisten kann.

00:17:50: Und das an den Menschen zu vermitteln – und das als Agenda an erster Stelle!

00:17:56: Wenn ein Politiker heute einen Kanzler sagt, Verbrennerverbot-Firm von dreißig ist ein großes politisches Thema.

00:18:03: Das ging letztes Jahr.

00:18:04: die ganze Zeit war das Thema in den Medien.

00:18:07: Hab ich gesagt, zwanzig sechsundzwanzig nicht mehr wettbewerbsfähig.

00:18:14: Es geht nicht um Nachhaltigkeit, es geht um Wettbewerkfähigkeit.

00:18:18: Warum reden wir dann über Fünfundreißig?

00:18:20: Und natürlich hat's da nicht gezündet, weil kein Anreiz geschaffen wurde!

00:18:24: Wenn ich so an der Ladestation in Deutschland fahre, brauche ich für Fünfundreißige Minuten nicht fürs Laden, sondern um mich zu registrieren, bis ich verstanden habe wie ich bezahlen kann.

00:18:37: Wir hatten da Lust auf ein Elektroauto.

00:18:40: Das ist halt eine Sache.

00:18:41: Ich habe das mit dem Team Höttges von der Deutsche Telekom diskutiert und hab die Deutsche Telecom gesagt, ihr habt in Deutschland zwölf Tausend Standorte mit Starkstrom, die nichts genutzt wird.

00:18:56: Einige davon hier in Hildesheim.

00:18:59: Rate mal was das ist!

00:19:02: Hast du die alte Telefonsäule?

00:19:04: Die Telefonbüchse... Die war früher mal Magenda und war nach innen auf dem Bürgestalt gerichtet.

00:19:09: Jetzt drehen wir sie um Richtung Straße und stellen da überall Supercharger-Ladegeräte für die Elektroautos, dann kommst du mit dein QR Code und scant ab und wirst Kunde der Deutschen Telekom und kannst dann laden und hast eine super super super Anreize für die Menschen das die Elektriautos fahren!

00:19:28: Die Telekom sammelt Kundendaten und können in Zukunft irgendwas verkaufen.

00:19:32: Wir können leicht und bequem laden, das kostet ein paar Milliarden.

00:19:36: Welche Reaktion gab es auf deinen?

00:19:38: Vorschlag?

00:19:38: Gute Idee und wir haben ein Konzept, das auch das vorsieht.

00:19:41: Aber auch da gibt es diverse infrastrukturelle Herausforderungen in der Politik mit Genehmigungen, mit Umsetzung von Machbarkeit.

00:19:49: wie weit wir sind in diese Themen und wir wollen die anderen blockieren.

00:19:53: Wir wollen nicht dass die Chinesen laden oder die Amerikaner laden.

00:19:57: Wenn ich meine Kollegin Norwegen... Das klingt

00:19:58: ein bisschen nach zwei Tausend Vierzig.

00:19:59: könnte es eventuell so weiter

00:20:00: sein.

00:20:01: So was war?

00:20:02: ja!

00:20:03: Wir haben nicht das Problem, dass die Technologie und wir die Möglichkeiten nicht habe sondern wir leben in einer überbürokratisierten Welt, wo die Dinge halt schwierig sind stattdessen dass jemand sie umsetzt.

00:20:15: Und ich kann euch ein Beispiel zu dem Thema nennen, ein konkretes Beispiel.

00:20:19: letztes Jahr ist mir nämlich Folgendes passiert mein Vater lebt auch in einem kleinen Stadt eine Weltkulturerbe in Norwegen also ähnlich hier.

00:20:29: wir haben zwei Weltkulturerben und wir haben nur einen bei uns in der Heimat und er kaufte sich ein Elektroauto.

00:20:35: im April Ruf der mich an und sagt, cool!

00:20:42: Man kann mit dem Ding sprechen.

00:20:45: Dann habe ich gesagt Papa das ist die Technologie her.

00:20:50: Sechs Monate später rief er mir an und sagte Ich habe seit sechs Monaten nicht für das Laden bezahlt.

00:20:59: Und dann sag ich wie machst du das?

00:21:01: Ich lade Sonntags.

00:21:03: Er hat gesagt warum?

00:21:04: ja da ist der Preis bei uns Minus in Neuwegen.

00:21:08: Also der hat jeden Sonntag Geld verdient mit dem Laden.

00:21:12: Natürlich kannst du nicht dauerhaft Geld verdienen damit, weil da wird der Grundpreis angehoben.

00:21:17: aber nur diese eine Ladung war ein Minus-Preis.

00:21:20: und jetzt die Frage an alle hier in Hildesheimen Wo kam dieses Strom her?

00:21:25: Warum können wir Neuwirgen Minustrom anbieten?

00:21:29: Ich habe mal eine Idee Wasserkraft.

00:21:33: gute Antwort aber leider falsch.

00:21:35: Ja.

00:21:36: noch was Import Richtig, Windenergie aus der Außendienststelle in Norwegen und das kennt ihr vielleicht.

00:21:45: Das ist eine dieser norwegischen Supercharger die Batterie, die liefert Strom.

00:21:50: an Ende nennen sie Schleswig-Holstein.

00:21:55: Wir zahlen in Deutschland sieben Milliarden Euro in sogenannte Redispatchkosten.

00:22:02: Redispachkosten sind Kosten weil wir zu viel erneuerbare Energie produzieren Also zu viel Sonne und Wind.

00:22:11: Und das wird auf alle Bürger, alle hier umgelegt weil wir können es nicht speichern und deswegen am Sonntag wenn die Industrie nicht arbeitet wird es zum Minuspreis nach Norwegen geschickt.

00:22:23: man könnte natürlich auch diese Straßen nach Bayern oder sonst noch hin bauen aber sie wurde nach Norwegen gebaut damit die Norweger Teil dann sehr günstigen Strom haben.

00:22:34: und dass ist erneuerbare Energien.

00:22:37: Und sag mir eine hier, dass das ist die Wahrnehmung, die wir aus den Medien haben.

00:22:42: Das ist keine Konsequenz aus künstlicher Intelligenz, sondern eine Konsequent aus natürlicher Dummheit!

00:22:49: So.

00:22:50: und dann sage ich mich wie könnte das anders aussehen?

00:22:53: Aber die wichtigste Frage ist, glauben wir, dass es so aussieht in zehn Jahre?

00:22:59: Da ist der Antwort in meiner Wahrnehnimmung nein weil wir werden es umstellen, wir werden Infrastruktur, jetzt durch diese Ich muss sagen per Version, was passiert in Iran und überall?

00:23:10: Wir werden dazu gezwungen jetzt andere Wege zu finden.

00:23:13: Und wie die Geschichte uns immer wieder lehrt!

00:23:17: Wie finden andere

00:23:18: Wegen?!

00:23:19: Aber der Vorteil ist wenn wir diese Wege früher erkennen und dann die Menschen mitnehmen und nicht wenn wir müssen.

00:23:27: Und deswegen in zehn Jahren werden wir überall erneuerbare sogenannte Energien haben.

00:23:33: Wir werden Kernfusionen haben und dann brauchen wir den norwegischen Öl und Kast nicht, das wird uns nicht ausgehen.

00:23:40: aber diese

00:23:41: Form

00:23:44: mehr herauszuziehen und irgendwo hin teuer hinzufahren und frachten ist so ineffizient gegenüber Speichern nutzen und deswegen werden wir eine andere Welt haben die Grüne und schöner ist, und vor allem viel günstiger.

00:24:00: Wir sind heute an alte ineffiziente Netze gekoppelt und wir denken Energie zentralisiert!

00:24:07: Das heißt, wir haben Netzbetreiber und ich habe ja nichts gegen Menschen die in Kohleindustrie und alle diese wichtige frühere Energieformen arbeiten.

00:24:16: Aber leider ist diese Formen zu teuer, dass sie nicht mehr verwendet werden.

00:24:20: Und je früher die Unternehmen das erkennen, je früher können Sie auf der Welt von morgen umstellen!

00:24:24: Wie sieht beispielsweise eine Welt von morgens aus?

00:24:27: Lidl, Kaufland, Leve... Unternehmen mit grossen Flächen werden sehr effiziente Photovoltaikanlagen haben und werden in meiste Stunden im Jahr eine Überproduktion haben.

00:24:41: Wir werden mehr Speicher, was werden sie tun?

00:24:43: Kauft den Milchbarmier und lad umsonst!

00:24:46: So wir werden alle ein Batterie haben in unserem Auto.

00:24:49: Wir fahren dorthin und fahren dann nach Hause und docken das Haus an.

00:24:52: Ich habe es vorhin erwähnt, aktuell gehe ich davon aus dass in wenigen Monaten oder Jahren wir Batterien haben die unsere Häuser mit vierzehn Tage lang Strom versorgen kann nur aus dem Auto.

00:25:05: Das heißt Decentralität ist gleich Stabilität alleine.

00:25:09: die Autos heute können fünf sechs Tage lang den normalen Stromverbeck decken plus dann Photovoltaikdächer und so weiter.

00:25:16: das heißt da kommen wir zu einem Thema wo niemand sagen kann Blackout-Fetzentage.

00:25:20: Weil wenn wir vierzehn Tage lang Blackout haben, dann haben wir ganz andere Probleme.

00:25:25: Und somit, wenn ich entkoppelt bin und habe in meiner Haushalt keine Stromkosten mehr, dann entsteht natürlich der Druck das Politik-und Infrastruktur nachziehen muss – und das werden die Bürgerinnen und Bürger entscheiden zu sagen Ich hab liebe kostenlose Strom als teure Strom!

00:25:41: Du hast das Thema künstliche Intelligenz eben auch angesprochen.

00:25:44: KI alle reden darüber.

00:25:47: In der Arbeitswelt ist es ein Riesenthema sorgt auf der einen Seite bei vielen Menschen für große Hoffnung, Zuversicht gerade zu Euphorie.

00:25:55: Bei anderen sorgt es eher für Sorgen und Ängste weil sie fürchten vielleicht werden sich irgendwann überflüssig als Arbeitskraft, weil die KI einen günstigen ersetzen kann.

00:26:05: Liegt

00:26:06: die Wahrheit irgendwo dazwischen?

00:26:08: oder wie schätzt du das Riesenthema KI ein für den nächsten fünf bis zehn Jahre?

00:26:13: Zehn Jahre erdenkt immer.

00:26:14: in zehn Jahren habe ich jetzt gelernt.

00:26:18: Also als ich den genannten Quantenwirtschafts-Witze schrieb, ging es genau um zwanzigzwanzig bis zwanzichdreißig.

00:26:26: Die Thesen die ich vertrete finde ich langweilig andere finden sie teilweise radikal oder halt zugespitzt oder futuristisch was sich in der Retrospektive erkennen feststellen muss.

00:26:36: Ich war viel zu konservativ.

00:26:38: Den Menschen fanden das im Jahr zwei tausend achtzehnt sehr wild.

00:26:42: Jetzt haben wir zwanzi sechsundzwanzzig und alles was ich nachher damals geschrieben habe ist weiter heute Und so wird es auch jetzt sein.

00:26:50: Wir sind am Anfang.

00:26:51: eine Umstellung und wofür wir uns fürchten ist natürlich, dass durch diese Effizienzsteigerung der KI das wie überflüssig werden.

00:27:01: Das ist für einige alte Berufswege sehr realistisch.

00:27:06: Die Frage ist, wie gehen wir als Gesellschaft damit um?

00:27:16: Das war alles schön und das klang auch gut.

00:27:19: Dystopien verkaufen sich gut, das ist Bestseller und viele Talkshows und Wissenschafts und Experten und wissenschaftsweise alle super trifft aber selten zu.

00:27:30: was haben wir heute?

00:27:31: Wir haben eine zehnfache Wertschöpfung oder eine zehn fache Kaufkraft in fünfzig Jahre.

00:27:37: die meisten Menschen seit fünfzig Jahren leben im Fortschritt.

00:27:41: diese zehnfachungen wird in den nächsten zehn jahre stattfinden.

00:27:45: das heißt wir werden Vergrößtung um das Zehnfache des globale Wirtschafts in den nächsten zehn Jahren.

00:27:52: Das bedeutet, dass wir theoretisch wenn wir das umverteilen und nicht nur bei den Einzelnen dieser Wertschöpfung stattfindet, dass wie ein sehr hohes Einkommen weitergeben könnte für die Menschen.

00:28:09: Elon Musk zum Beispiel er geht von Zehntausenfach an ich bleibe bei Zehnfach.

00:28:15: Er spricht von einem sozialen hohen Grundeinkommen.

00:28:20: Das ist eine Möglichkeit mit dieser Technologie, was natürlich auch dann das Problem öffnet und tun will, wenn wir in der Freiheit gefangen sind oder nicht mehr arbeiten müssen – ein anderes philosophisches Problem.

00:28:33: Aber das ist auch ein sehr realistischer Szenario.

00:28:37: Kurzfristig aber werden diese Technologien für unfassbare Umwälzungen verursachen?

00:28:45: Und ich kann glaube ich nur jeden Menschen nahelegen, dass man sich mit diese neue Alltag- und Technologie auseinandersetzt.

00:28:54: Ein Mensch der mit KI funktionieren kann und arbeiten kann ist effizienter und leistungsstärker als den Menschen, der das nicht nutzt – und es gehört heute zu uns.

00:29:06: Wie Wasser und Straßen und Brücken, es ist ein Teil der Infrastruktur mit dem wir leben und unsere Zukunft gestalten.

00:29:12: Und keine kann wirklich hervorsehen und vorhersagen was das alles bedeutet.

00:29:19: aber Es wird noch nie so wenig KI eingesetzt für das Rest unser Leben wieder heutige Tag.

00:29:28: Er will diese Geschwindigkeit zunehmen und durch neue Technologien beschleunigt werden.

00:29:35: Ich kann nur jeden Menschen nahe legen, sehr das als ein Lernwerk.

00:29:40: Als ein Weg der Weiterentwicklung und einen Weg wo man selbst schaut.

00:29:46: was kann ich in meinem Alltag diese Technologie nutzen?

00:29:50: um mehr Freizeit mehr Zeit neue Geschäftsmodelle mein Arbeit zu erleichtern?

00:29:56: Das ist die Realität mit der wir konfrontiert werden.

00:29:59: Wie nutzt du denn KI?

00:30:02: Bei mir hat sich es komplett so eine fast integraler Bestandteil von meinen Alltag entwickelten, insofern dass es überall mit mir dabei ist.

00:30:16: Interessanterweise ich schrieb ein Buch im Jahr und zwanzig mit dem Titel das infizierte Denken.

00:30:26: Das war vor GBT Moment also vor diese large Language Models Und als Norweger finde ich die deutsche Sprache sehr mächtig und schön, man kann damit gut spielen.

00:30:41: Und ich hatte in diesem Buch mit meinen Verlagen eine lange Diskussion, weil ich nutzte diese M-Dash Zeichen und sogenannte Gülye Mes, also so Sprachbracken für meine Zitate und meine Anekdoten.

00:30:58: Er sagt, warum schreibst du das so?

00:31:00: Dann sage ich, ich fand das Ästhetisch schön!

00:31:03: Jetzt hatte ich ein Problem, weil in den Jahr zweiundzwanzig, als der KI dann kam,

00:31:08: war

00:31:09: alle Texte mit M-Dash und G-Mess.

00:31:13: Bei LinkedIn und überall waren plötzlich alle Texten die durch KI generiert waren – mit den Zeichen, die ich als einen meinen Grundpfeilen genutzt hatte!

00:31:25: Ich habe ein Artikel dazu geschrieben, weil meine Initialen sind ja AI.

00:31:29: Also habe ich gesagt, AI hat AI getötet.

00:31:33: Weil mein ganzes Schreiben war hinweg und alle sagen plötzlich du schreibst mit KI.

00:31:38: Was hab' ich gemacht?

00:31:40: Ich hatte dann die Texte genommen Und haben sie dann?

00:31:45: Dadurch dass sich von diesen Sprachmodeller auch einiges verstehe Habe ich angefangen meine Texte durch KI schreiben zu lassen Und bin dann rein und hab einfach die Dinger geendet der die KI macht und habe es dann weit geschickt.

00:31:58: Ich hatte Journalisten und Editoren, die sagten zu mir so schön dass jemand noch selbst schreibt.

00:32:07: Also das sagt so ein bisschen über uns Menschen, aber heute nutze ich das wirklich Tag und Nacht.

00:32:13: Ich baue Modelle, ich baue Mitarbeiter auf, ich habe Agenten die für mich arbeiten Geschäftsmodelle.

00:32:20: in Investierungen geht es darum jetzt Firmen zu bewerten, Zusammenstellungen.

00:32:26: Es ist in so viele Facetten einfach eine Superkraft.

00:32:32: Und das ist im Endeffekt auch Bei mir, der hat mich verschuldet, dass ich immer Fragen gestellt habe.

00:32:37: Immer neugierig war und immer diese Dinge aktivieren können und auch ein Stück weit teilen kann was es war und was ist nicht wahr in dem Kontext das ich es für mich nutzen kann.

00:32:46: Also heute ist KI weil es ist ja so... Das ist ja nicht nur in meinen Initialen bin ich mit AI verbunden sondern meine Mama trägt die initialen KI.

00:33:00: Also bei mir ist das wirklich durch und durch ein Bestandteil.

00:33:04: Und wie gesagt, ich nutze es eigentlich dauerhaft den ganzen Tag über.

00:33:09: Es gibt auch die dystopische Vorstellung dass KI irgendwann so mächtig wird und praktisch sich gegen die Erfinder also gegen die Menschheit richtet Die Menschheit ausrottelt.

00:33:19: Hältst du das für großen Quatsch oder nimmst Du das durchaus ernst?

00:33:23: Solche Hinweise Auch im Hinblick auf noch weitgehend viele Regulierungen.

00:33:29: Mein letztes Buch war mit einen österreichischen Quantenphysiker und wir schreiben da über diese aus unserer Sicht wahre Implikationen von das, was wir künstliche Intelligenz nennen.

00:33:42: Ich glaube nicht so sehr an einem Szenario wo diese Maschinen beschärkt gehen und verrückt werden und wir müssen dann Arnold Schwarzenegger oder andere anrufen und sagen komm rettet uns!

00:33:55: Ich glaube nicht, dass das ist.

00:33:56: Die Herausforderung die wir haben ist, dass die Technologien so gut werden und was in Silicon Valley und überall jetzt gemacht wird für sogenannte Superintelligenz ist es, dass wir das in der Maschine bauen.

00:34:11: ich glaube und das klingt jetzt sehr futuristisch schon für vielen auch vielleicht ein bisschen gefährlich oder erschreckend ist dass ich glaube wie werden es werden?

00:34:23: also wir werden anfangen unseren Menschsein insofern umzubauen, dass wir ein integriere Bestandteil werden von diesen Technologien.

00:34:33: Was bedeutet das?

00:34:35: Unser ganzer Körper, die Biologie und der DNA ist Information.

00:34:40: Das heißt, wir sind heute schon in stückweiten Maschinen.

00:34:45: Und was passieren wird, ist dass wir das zunehmend verstehen werden und werden dann anfangen Dinge umzubauern.

00:34:54: Für viele ärtische Grenzen, die teile ich auch.

00:34:57: Aber die banalsten Dinge findet heute schon statt dass wir einen Teil weich umbauen.

00:35:01: Wir werden zum Beispiel dann wenn wir herausgefunden haben technologisch wie funktionieren unsere Augen?

00:35:08: Wie funktioniert es dem Gehirn?

00:35:10: Dann werden wir natürlich sagen Dass wir Menschen helfen werden das sie wieder sehen können finde ich ja gut.

00:35:18: Die Frage ist, will man dann aufhören?

00:35:20: Ich würde mir gerne auch Zoom-Funktionen haben oder Infrarotzehen usw.

00:35:26: Und so wird das ein Stück weit die Entwicklung in Zukunft.

00:35:29: und es klingt wie gesagt für viele wie Science Fiction.

00:35:31: aber das ist genau das was jetzt aktuell in Silicon Valley und überall stattfindet dass wir zunehmen mehr verstehen wie funktioniert das ganze Ding.

00:35:40: und meine Vision Nicht dass wir das den Zufall und die Maschinen überlassen, sondern dass wir unsere ganzen Intellekt- und uns der Denkvermögen einsetzen.

00:35:50: Und das verstehen damit wir eben entscheiden können als Menschen welche Szenarien bauen wir und bauen mir nicht.

00:35:57: Braucht es da aus deiner Sicht eine staatliche politische Regulierung?

00:36:02: Auch ja!

00:36:03: Weil weil die Gefahr gibt wenn das denen großen mächtigen Techfirma aus Silicon Valley überlassen wird kann sie doch aus dem Ruder laufen.

00:36:10: Nein, wir brauchen definitiv Regulierungen.

00:36:13: Aber die Regulierung muss auch darauf bauen, dass wir es verstehen.

00:36:16: Alle Umwälzungen in der Geschichte der Menschheit war... Wir schmeißen das an und schauen was passiert und hoffen, dass es gut wird!

00:36:24: Und wenn es schlecht läuft dann korrigieren wir das weil wir verstehen warum es schief lief.

00:36:29: Zum Beispiel war's in den Achtzigerjahren wussten alle, dass Nukleare Waffen- und Atomkrieg keine Zukunft waren.

00:36:36: Deswegen hat Goribachov nicht einen roten Knopf gedrückt.

00:36:39: Das Problem ist heute, wir verstehen nicht die Technologie, die wir bauen.

00:36:43: Wie sollen wir es denn dann regulieren?

00:36:45: Und deswegen glaube ich dass wir es umdrehen müssen und viel mehr Zeit damit verbringen das wir auch verstehen wie die Technologien im Kern sind und deswegen müssen wir es werden.

00:36:56: Gleichzeitig brauchen wir natürlich auf globale Ebene vielmehr Regulierung und Gespräche und ich glaube da sind wir in Europa nicht so schlecht.

00:37:05: Wir haben da schon einiges angestoßen.

00:37:08: Aber der Grundproblematik, die wir haben ist, dass wir denken immer noch es ist eine Wissensgesellschaft aber viel stärker ist jetzt darum zu verstehen wie das wirklich im Kern funktioniert und das ist die größte Herausforderung von dieser technologischen Umweltsung.

00:37:24: Alles klar!

00:37:25: Vielen Dank.

00:37:26: ich glaube wir können noch in einer Stunde mindestens weiter reden.

00:37:29: Ich fand's sehr aufschlussreich Erhellend, ich hoffe Sie hatten auch Spaß und konnten etwas mitnehmen.

00:37:37: Vielen Dank an alle die hier auf dem Marktplatz waren.

00:37:40: Vielen dank jetzt an alle Hörer des Podcasts und Hörerinnen.

00:37:44: vor allen Dingen vielen Dank an das Inset.

00:37:47: Danke schön!

00:37:47: Vielen Dank!

00:37:54: Das war das Thema der Woche.

00:37:56: ein Podcast von hats gehört Der Audiumarke des Medienhauses Gerstenberg Jeden Samstag neu auf hildesammerminusallgemeine.de Und natürlich bei Spotify & Co.

00:38:05: Wenn ihr Feedback habt, schreibt uns gerne.

00:38:07: Da wo es geht.

00:38:08: lasst ein Like da und drückt die Glocke!