TdW: Immobiliendebakel im Kreis Hildesheim: Die Bauruinen von Bültum und wie es weitergeht
Shownotes
Mit Immobilien sind schon viele Menschen reich geworden – und mindestens genauso viele arm. Immer wieder werden neue Geschäftsmodelle rund ums Wohnen ausprobiert. Ein Unternehmer aus dem Landkreis Hildesheim erfand vor einigen Jahren sein eigenes Modell. Er dachte an nicht weniger als eine Revolution auf dem Immobilienmarkt, gründete dafür die Firmengruppe Gecci und wollte richtig durchstarten – vielleicht sogar international. Doch der Plan ist geplatzt, zurück bleiben Bauruinen, jede Menge Gläubiger und viele offene Fragen. Alles, was man über den Fall wissen muss, erläutert der Leiter der HAZ-Wirtschaftsredaktion, Tarek Abu Ajamieh im Gespräch mit Jan Fuhrhop.
Neues Hauskauf-Modell im Kreis Hildesheim: https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/unternehmer-startet-neues-hauskauf-modell-im-kreis-hildesheim.html
Tod des Gecci-Gründer: https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/nach-tod-von-bauunternehmer-aus-dem-kreis-hildesheim-witwe-bittet-kunden-und-anleger-um-geduld.html
Erbe ausgeschlagen: https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/zusammenbruch-von-immobilienfirma-im-kreis-hildesheim-witwe-schlaegt-erbe-aus.html
Gutachterin eingesetzt: https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/nach-immobilienpleite-und-tod-des-firmengruenders-tut-sich-bald-was-im-halb-fertigen-baugebiet-im-kreis-hildesheim.html
Gastgeber: Jan Fuhrhop, Gast: Tarek Abu Ajamieh, Schnitt/Postproduktion: Clemens Heidrich
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00:00:00: Mit Immobilien sind schon viele Menschen reich geworden.
00:00:03: Und mindestens genauso viele Arm.
00:00:05: Immer wieder werden neue Geschäftsmodelle rund ums Wohnen ausprobiert.
00:00:09: Ein Unternehmer aus dem Landkreis Hildesheim erfand vor einigen Jahren sein eigenes Modell.
00:00:13: Die sogenannte Mietübereignung.
00:00:15: Er dachte an nicht weniger als eine Revolution auf dem Immobilienmarkt.
00:00:19: Gründete dafür die Firmengruppe Gekki und wollte richtig durchstarten.
00:00:23: Erst in der Region, dann bundesweit, vielleicht sogar international.
00:00:27: Doch alles, was davon übrig geblieben ist, sind zwei halbfertige Häuser.
00:00:31: Einen mit altem Baumaterial, vermülltes Grundstück im Landkreis Sildesheim, jede Menge Gläubiger und viele offene Fragen.
00:00:38: Wie konnte es dazu kommen?
00:00:39: Und wie geht es weiter?
00:00:41: Darüber spreche ich heute mit Tarek Abuajami, dem Leiter der Hatz Wirtschaftsredaktion.
00:00:46: Mein Name ist Jan Fuhob und das ist Hatz Gehört, Thema der Woche.
00:00:52: Hatz Gehört.
00:00:57: Hallo Jan.
00:00:58: Danke, dass du hier ins Studie gekommen bist, um über die Firma Gacky zu sprechen und was daraus geworden ist.
00:01:04: Du berichtest seit einigen Jahren über das Thema.
00:01:07: Kannst du mal ganz grob zusammenfassen, was dahinter steckt und wie das Geschäftsmodell der Firma funktionieren sollte?
00:01:13: Also das Geschäftsmodell war so angelegt, dass die Firma Häuser gebaut hat, die Leute zunächst mieten konnten.
00:01:21: Und der Gedanke war, dass sie es nach der Jahre XXIII bis XXV Jahr nach Vertrag dann in das Eigentum des bisherigen Mieters übergehen sollte.
00:01:30: Der Gründer und Firmeninhaber des Mietübereignung, genannt dieses Modell, sozusagen die Mietzahlungen dienten gleichzeitig als Abzahlung für das Haus, das dann eben den Eigentümer wechseln sollte, natürlich zu einem Zeitpunkt, wo ungefähr dann wahrscheinlich auch die ersten größeren Renovierungen angestanden hätten.
00:01:47: Das
00:01:48: Konzept des Mietkaufs?
00:01:49: Den Begriff kennt vielleicht viele draußen auch, das ist so ähnlich, oder was ist der wichtigste Unterschied zu diesem Konzept Mieter Übereignung?
00:01:58: Ich glaube der wichtigste Unterschied ist, dass man es beim Mietkauf oft mit Anfangsraten und auch vor allen Dingen Schlussraten zu tun hat, die der Mieter, Schreck-Käufer dann zahlen muss, bis es in sein Eigentum übergeht.
00:02:09: Bei Gecki war schon so gedacht, dass am Ende tatsächlich keine Schlussrate fällig wird, sondern nach einem bestimmten Zeitraum eben diese Eigentumsübertragung stattfindet.
00:02:18: Okay,
00:02:18: das heißt, da würde monatlich praktisch einfach eine Rate abgehen von meinem eigenen Konto und das hört dann irgendwann auf, ohne dass ich dann noch den Wadzen habe von zehn, zwölf tausend Euro oder so was als letzte Rate.
00:02:29: Genau, also möglicherweise sind dann die Raten vorher schon etwas höher, als eine Miete sonst gewesen wäre.
00:02:34: Aber das Konzept war eben von Anfang an zu sagen, es gibt keine Staat und keine Schlussrate.
00:02:40: Das war dem Gründer auch sehr wichtig, weil er meinte, dass das eben auch Menschen Zugang, zumindest langfristig, sehr langfristig Zugang zu Immobilien-Eigentum verschaffen könnte, die sich das sonst eben nicht leisten könnten, die bei einer Bank die notwendigen Kredite nicht bekommen würden.
00:02:53: Und das war auch seine Zielgruppe.
00:02:54: Du
00:02:54: hast in Filmgründer einige Jahre vor dem Zusammenbruch der Unternehmensgruppe kennengelernt.
00:02:59: Was hattest du denn dafür einen Eindruck von ihm und von diesem Geschäftsmodell?
00:03:04: Du hast ja viel im Bereich Wirtschaft mit Unternehmensgründern auch zu tun, dann machst du ja sicherlich ganz unterschiedliche Erfahrungen.
00:03:11: Bei manchen ist man sofort überzeugt davon, ja das hat Hand und Fuß, das Konzept, das Modell, was derjenige präsentieren möchte.
00:03:18: Manchmal denkst du vielleicht, kannst du ja mal erzählen.
00:03:21: Gleich.
00:03:22: Na, es klingt eher Halbseiten.
00:03:24: Wie war das in diesem Fall?
00:03:25: Ich würde sagen gemischt.
00:03:27: Also Halbseiten würde ich nicht sagen.
00:03:28: Ich fand ihn nicht unseriös, in dem Sinne, dass man denkt, dem würde ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen oder so.
00:03:35: Es wirkte ein bisschen chaotisch und der tatsächlich ein bisschen schwer, das Modell zu erklären, fand ich auf der einen Seite, auf der anderen Seite hatte das, was er gesagt hat und wie er auch erklärt hat, worum er glaubt, dass es funktioniert, gerade auch im Blick auf die Zielgruppe, die er da ins Auge gefasst hat, schon Hand und Fuß.
00:03:51: Ich glaube auch, dass man wahrscheinlich unter normalen Umständen erst nach tatsächlich diesen zwanzig, dreißig Jahren hätte feststellen können, ob es wirklich funktioniert.
00:03:59: Und
00:03:59: am Anfang scheint das Ganze ja auch tatsächlich ganz gut angelaufen zu sein, oder?
00:04:03: Also angelaufen ist es... Tatsächlich glaube ich solide, würde ich sagen.
00:04:06: In den ersten Jahren war jedenfalls nichts von Problemen zu hören.
00:04:10: Es begann der Ankauf von Rundstücken, es begann auch der Bau von Häusern und das wirkte erst mal so, als könnte das unter Umständen funktionieren.
00:04:18: Ich hatte da schon den Eindruck, dass vielleicht nicht jetzt auf einem bundesweiten Maßstab irgendwie, also nicht endlos groß, aber so in einem kleineren lokalen Maßstab schien es zumindest damals durchaus vorstellbar zu sein.
00:04:29: noch ganz kurz eingeschoben.
00:04:30: Was heißt damals eigentlich?
00:04:31: Über welchen Zeitraum sprechen wir dann?
00:04:33: Da sprechen wir auf jeden Fall über die Zeit vor der Corona-Pandemie.
00:04:35: Ich kann mich jetzt auf das Jahr gar nicht festlegen.
00:04:38: Ich würde sagen, vielleicht so, dass ich ihn getroffen habe vor zehn Jahren ungefähr.
00:04:42: Und auf jeden Fall aber alles, was ich jetzt beschrieben habe, auch mit dem Anlauf des Geschäftsmodells, spielt sich vor der Corona-Pandemie ab.
00:04:47: Das ist auch nicht unwichtig, diese zeitliche Einordnung.
00:04:49: Gaggy
00:04:50: ist ja in gewisser Weise sogar an die Börse gegangen und hat damit ordentlich Geld eingesammelt.
00:04:56: Wie viel ungefähr und wie ist das abgelaufen?
00:04:59: Was war da das Modell?
00:05:00: Da war das Modell eigentlich eine ganz normale Unternehmensanleihe herauszugeben.
00:05:04: Das heißt, er hat sozusagen acht Millionen Euro ausgeschrieben in Anführungsstrichen, also Anleihen im Wert von acht Millionen Euro rausgegeben.
00:05:12: Jeder Interessierte konnte sich Anteile davon kaufen, wie das eben bei anderen Unternehmensanleihen auch ist.
00:05:20: Und damit hat er sozusagen seine Startfinanzierung gesichert.
00:05:24: Acht Millionen ist jetzt für eine Anleihe nicht viel, aber für das Geschäftsmodell, das er vorhatte, war das eigentlich eine realistisch und ausreichende Summe.
00:05:30: Und sie war auch mit fünf Komma fünf Prozent verzinst.
00:05:33: Das heißt jetzt nicht super niedrig, aber jetzt auch nicht so hoch von vornherein, dass man sagen würde, das ist eine ganz riskante Geschichte.
00:05:41: Also auch die Bank, die das letztlich mit rausgegeben hat, hat da offenbar den Eindruck, dass es durchaus eine solide Angelegenheit sein kann.
00:05:49: Also nichts, wo man... damals schon hätte ahnen können oder müssen.
00:05:52: Das funktioniert sowieso nicht.
00:05:54: Das ist unrealistisch.
00:05:55: Also wie gesagt, fünf Prozent sind jetzt nichts, wo alle roten Flakken hochgehen.
00:05:58: Man sagt, das ist aber eine heiße Angelegenheit.
00:06:00: Natürlich können Anleihen genauso wie alle anderen Anlagemöglichkeiten immer scheitern.
00:06:07: Das ist klar.
00:06:08: Aber wie gesagt, wenn man die den Zinssatz als Maßstab für das Risiko nimmt, das auch die die ausgebende Bank mitgesehen hat, dann war das absolut im Durchschnitt.
00:06:16: Vielleicht
00:06:16: können wir noch ganz kurz ein bisschen detaillierter zu dem Griff Anleiher kommen, von dem du es gesprochen hast.
00:06:22: Es gibt auch zahlreiche Gläubige inzwischen, im Zusammenhang mit der Gaggy-Gruppe, mit der Firma.
00:06:27: Auch bei der Insolvenz des Automobilzulieferers Schlote aus dem Landkreis Silesheim, da haben Anleihen eine Rolle gespielt und das hat viele Kleinhandiger Geld gekostet, viel Geld.
00:06:38: Kannst du nochmal kurz erklären, was genau ist eine Anleihe und wo liegen die Vor- und Nachteile für Unternehmen einerseits und Anleger andererseits?
00:06:46: Eine Anleihe ist im Prinzip eine Form von Kredit.
00:06:50: Funktioniert aber ein bisschen anders.
00:06:51: Also wenn ich einen Kredit aufnehme, ist es ja so, dass ich dann jeden Monat etwas davon abzahle, also die Zinsen und aber auch ein Teil der Kreditsumme abzahle.
00:06:59: Bei einer Anleihe ist es so, dass ich das hier auf einen bestimmten Zeitraum ausgelegt ist, oft fünf Jahre.
00:07:04: Und dann ist es so, dass derjenige, der die Anleihe ausgegeben hat, also das Unternehmen, das die Anleihe ausgegeben hat, in diesem Zeitraum nur die Zinsen jeweils zahlt, also immer die fünf Komma fünf Prozent.
00:07:14: Aber die Gesamtsumme sozusagen, die eigentliche Summe, die eigentliche Kapitalsumme wird erst am Ende dieser fünf Jahre dann auf einen Schlag an die Anleihe gläubiger zurückgezahlt.
00:07:26: Das sind Modell, das Nutzen auch Banken, das Nutzen Staaten übrigens auch, also das ist sehr, sehr gang und gäbe.
00:07:32: Und es ist eine Möglichkeit, sich zu finanzieren, wenn man keinen Kredit bei einer Bank bekommt oder vielleicht nicht zu den Zinssätzen, die man sich vorstellt.
00:07:40: Aber wie gesagt, viele Unternehmen machen das auch, einfach nehmen sowohl Darlehen als auch Anleihen auf, um eine gewisse Mischung da zu haben in ihrer Finanzierung.
00:07:48: Zurück
00:07:49: zu Gaggy konkret.
00:07:51: Du berichtest aktuell in deinem Artikel bei uns in der Zeitung ja auch davon, dass das Amtsgerichtshilfsamt jetzt tätig geworden ist.
00:07:58: und die Aufklärung in diesem Fall voran treibt, voran treiben muss.
00:08:04: Wie hat man sich das vorzustellen und was passiert da jetzt ganz konkret?
00:08:06: Also das Problem bei GECCHI ist ja eine Unternehmensgruppe und eine, also eine Unternehmensgruppe ist sozusagen der offizielle Begriff, der objektive Begriff, den man nutzen müsste, wie ihre Firmen geflicht.
00:08:17: Es ist sehr unnößig.
00:08:18: Es gibt sehr viele Tochter und Schwester gesellschaften.
00:08:21: Der
00:08:21: Begriff, um noch Saloper zu sagen, Sammelsurium?
00:08:24: Ja,
00:08:26: also Sammelsurium.
00:08:27: Ich glaube, das hatte ja schon alles irgendwie seinen Sinn und Zweck, was er da gemacht hat.
00:08:32: Jede Firma dieser Firmengruppe war dann für bestimmte Aufgaben innerhalb dieses Gesamtkonstrukts zuständig.
00:08:38: Ich glaube nicht, dass es wahrlos war, das glaube ich nicht.
00:08:42: Es war vielleicht ein Versuch, Risiken ein bisschen zu verteilen und ein Versuch, es steuerlich möglichst optimal für sich zu organisieren.
00:08:50: Aber es ist auf jeden Fall ein Geflecht, das kann man sagen, wie gesagt, mit Querverbindungen, mit Tochtergesellschaften, Schwestergesellschaften und so weiter.
00:08:57: Und eine dieser Gesellschaften hat eben die Anleihe ausgegeben, wo Menschen sehr viel Geld angelegt haben und es jetzt nicht wiederkriegen.
00:09:05: Und wo dieses Geld aber ist, weiß keiner so genau.
00:09:11: Es ist eine Aufgabe, die das Amtsgericht jetzt einer offiziellen Gutachterin gestellt hat, dass sie das eben ein bisschen entwirrt, dass sie herausfindet, welches Geld es wann, wo innerhalb dieses Firmengeflechts, wohin geflossen und wo ist es jetzt, falls es noch da ist.
00:09:23: Und wie kann man gegebenenfalls da noch dran kommen oder das, was über ist, an einen Vermögenswerten verwerten.
00:09:29: Und darüber wird jetzt ein Gutachten erstellt.
00:09:31: Die Gutachterin muss dann auch entscheiden, ob sie ein Insolvenzverfahren anstrengt oder nicht.
00:09:39: Das würde sie nur dann tun, wenn sie zu dem Eindruck kommt, dass es eine gewisse Insolvenzmasse gibt, dass es also an die Gläubige noch was zu verteilen gibt.
00:09:45: Wenn sie zu dem Schluss kommt, da ist eigentlich nichts mehr über, wird wahrscheinlich auch kein solches Insolvenzverfahren eröffnet.
00:09:49: Okay,
00:09:50: um zusammenzufassen, heißt die Gläubiger, die Geld angelegt haben und hoffen, noch irgendwas zurückzukriegen, die müssen jetzt darauf warten, was diese Gutachter rausfindet, ob es überhaupt noch eine Chance gibt, dass sie auch nur ein Euro
00:10:00: zurück.
00:10:00: bekommen.
00:10:01: Wobei da schon auch eine gewisse Erleichterung herrscht, auch bei dem es gibt einen Verband, die Schutzgemeinschaft der Kapitaleinleger, SDK, die diesen Fall auch eng begleitet.
00:10:09: Und allein die Tatsache, dass es jetzt eine Gutachterin gibt, nachdem jahrelang keinerlei Klarheit herrschte, sorgt da schon, ich will jetzt nicht sagen für Optimismus, aber für eine gewisse Erleichterung, dass es überhaupt vorangeht.
00:10:20: Der
00:10:20: Firmengründer von Gaggy, der ist ja vor einiger Zeit verstorben.
00:10:24: Welche Rolle spielt denn die Witwe des Firmengründers?
00:10:27: soweit ich weiß, war sie ja auch mit Geschäftsführerin und auch mit Gesellschafterin.
00:10:31: Ja, das ist richtig und die Frage, welche Rolle sie genau gespielt hat und möglicherweise jetzt noch spielt, ist auch eine, die die Gutachterin jetzt klären soll.
00:10:39: Es ist richtig, dass die Wittwirt des Firmengründers Gesellschafterin und Geschäftsführerin auch gewesen ist.
00:10:45: Als Gesellschafterin allerdings in einer Form, wo sie pro Gesellschaft, glaube ich, nur mit einem Euro gehaftet hat oder jedenfalls mit einer sehr geringen Summe, während ihr Mann eben mit seinem gesamten Privatvermögen gehaftet hat.
00:10:57: Ist sie denn auch Erben, also der Gedanke kommt ja gleich?
00:11:00: Ja natürlich, wie sie wäre die automatische Erbin gewesen, sie hat das Erbe allerdings ausgeschlagen, was natürlich auch wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass sie eben nicht mögliche Verpflichtungen von ihm erben wollte.
00:11:13: und jetzt geht es eben darum zu klären, ob aus ihrer Rolle als Gesellschafterin oder Geschäftsführerin heraus unabhängig vom ausgeschlagenen Erbe trotzdem Verpflichtungen bei ihr bestehen.
00:11:21: Wie geht es in diesem Fall jetzt, was sind so die nächsten Schritte, die wir erwarten, über die du dann auch berichten wirst?
00:11:28: Und die Frage stellt sich natürlich auch dieses Baugebiet, über das wir ganz am Anfang gesprochen haben.
00:11:33: Das ist in Bildum im Südkreis.
00:11:38: Das stehen zwei halbfertige Häuser rum und dann ist da eine große Brafläche.
00:11:42: Ist schon klar, was damit dann überhaupt passiert?
00:11:44: Nein, das ist überhaupt noch nicht klar.
00:11:45: kann mir vorstellen, dass auch das ein bisschen davon abhängt, wie dieses Verfahren jetzt weitergeht.
00:11:49: Ich denke, der nächste Schritt wird sein, die Entteilung über die Frage, ob es ein Insolvenzverfahren gibt oder nicht.
00:11:55: Und ich glaube, wenn das feststeht, wenn es ein Verfahren gibt, wenn das dann abgeschlossen wird, und das kann natürlich noch Jahre dauern, wird da mehr Klarheit herrschen.
00:12:03: Wie gesagt, das kann sich noch sehr, sehr lange hinziehen.
00:12:05: Das sieht natürlich nicht schön aus.
00:12:07: Es ist, glaube ich, für die Anwohner da jetzt auch kein Geschenk.
00:12:11: Aber dass sich da kurzfristig was ändert, dafür spricht im Moment wenig.
00:12:16: relativ komplexen Fall für uns hier sehr knapp und verständlich zusammengefasst hast.
00:12:21: Du bleibst für uns an dem Thema dran, wenn sich ein Bild um auf der Brachfläche was tut, wer eine Oterfahnder fahren oder aufseiten des Amtsgerichts Sachen in Solvenz erfahren, was tut, bist du für uns weiter dran.
00:12:33: Danke, dass du da warst.
00:12:34: Sehr gerne, vielen Dank.
00:12:35: Das war das Thema der Woche.
00:12:37: Ein Podcast von Hatz Gehört, der Audiumarke des Medienhauses Gerstenberg.
00:12:41: Jeden Samstag neu auf hildesammerminusallgemeine.de und natürlich bei Spotify und Co.
00:12:46: Wenn ihr Feedback habt, schreibt uns gerne.
00:12:48: Da wo es geht, lasst einen Like da und drückt die Glocke.